Allgemeine Geschäftsbedingungen
Webgut, Patrick Michael Kloimwieder, Am Doktorberg 16, 4712 Michaelnbach. Stand: 29. Oktober 2026.
1. Für wen diese Bedingungen gelten
- Diese Bedingungen gelten für alle Aufträge an Webgut (Patrick Michael Kloimwieder, Einzelunternehmer, GISA-Zahl 39143020). Webgut arbeitet nur für Unternehmer im Sinne des § 1 Konsumentenschutzgesetz, nicht für Verbraucher.
- Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nur, wenn Webgut ihnen ausdrücklich schriftlich zustimmt.
- „Schriftlich“ heißt in diesen Bedingungen immer: auch per E-Mail.
2. Wie der Vertrag zustande kommt
- Der Kunde sieht vorher eine Vorschau seiner Website. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde das Dokument „Auftrag und Vollmacht“ unterschreibt oder per E-Mail mit „Einverstanden“ bestätigt.
- Was im Auftrag steht, geht diesen Bedingungen vor.
3. Leistung
- Einrichtung: Webgut stellt die Website so fertig, wie sie in der Vorschau zu sehen war, samt einer Korrekturrunde vor dem Start, und schaltet sie unter der Domain des Kunden frei.
- Laufende Betreuung (im Monatsbeitrag enthalten): Bereitstellung im Internet (Hosting), verschlüsselte Verbindung (SSL), technische Updates, tägliche Sicherung, die Kosten der Domain, Besucherstatistik ohne Cookies und bis zu zwei kleine Änderungen pro Monat.
- Kleine Änderung heißt: eine Änderung mit bis zu etwa 15 Minuten Arbeit, zum Beispiel ein neuer Text, ein anderes Foto oder neue Öffnungszeiten. Nicht genutzte Änderungen verfallen am Monatsende. Weitere kleine Änderungen kosten 15 € pro Stück und werden nur nach Zustimmung des Kunden gemacht. Größere Wünsche gibt es nur nach einem schriftlichen Angebot.
- Antwortzeit: Webgut antwortet auf Anfragen innerhalb von drei Werktagen.
- Erweiterungen wie Terminbuchung oder Online-Bezahlung sind nur enthalten, wenn sie im Auftrag stehen. Ihre Preise stehen im Auftrag.
- Webgut darf für die Leistung sorgfältig ausgewählte Dienstleister einsetzen, etwa für Hosting, Domain und E-Mail-Versand. Welche das sind, steht in der Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung.
4. Was der Kunde beiträgt
- Der Kunde liefert die Angaben, die für die Website nötig sind, und prüft vor dem Start die Angaben für Impressum und Datenschutzerklärung auf Richtigkeit.
- Bei einer Domain, die beim bisherigen Anbieter bleibt, ändert der Kunde dort den Eintrag für die Website nach einer fertigen Anleitung oder gibt Webgut dafür Zugang.
- Der Kunde beantwortet Bestätigungs-E-Mails der Domain-Vergabestelle (etwa nic.at), damit die Domain nicht verloren geht.
- Verzögert sich der Start, weil Angaben oder Mitwirkung des Kunden fehlen, verschiebt sich der Start entsprechend.
5. Inhalte des Kunden
- Für Texte, Fotos, Logos und Angaben, die der Kunde liefert oder freigibt, ist der Kunde verantwortlich. Er bestätigt, dass er sie verwenden darf, und hält Webgut schad- und klaglos, wenn Dritte deswegen Ansprüche stellen.
- Webgut darf Inhalte vorübergehend vom Netz nehmen, wenn sie offensichtlich rechtswidrig sind oder eine Behörde oder ein Gericht das verlangt, und informiert den Kunden darüber.
- Bilder mit künstlicher Intelligenz: Webgut verwendet auf Kundenseiten grundsätzlich echte Fotos. Werden Bilder mit künstlicher Intelligenz erzeugt oder wesentlich verändert, kennzeichnet Webgut sie als solche. Der Kunde entfernt diese Kennzeichnung nicht.
6. Preise und Bezahlung
- Die Einrichtung kostet ab 499 € einmalig, die Betreuung ab 19 € pro Monat. Maßgeblich ist der Preis im schriftlichen Angebot und im Auftrag. Alle Preise sind Endpreise inklusive 20 % Umsatzsteuer.
- Die Einrichtung wird mit dem Start der Website verrechnet. Der Monatsbeitrag wird ab dem Monat des Starts verrechnet, jeweils im Voraus.
- Rechnungen kommen per E-Mail und sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zu bezahlen, per Überweisung oder Dauerauftrag.
- Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen. Ist eine Rechnung trotz zweier Erinnerungen mehr als 60 Tage überfällig, darf Webgut die Website nach einer weiteren Ankündigung mit 30 Tagen Frist vorübergehend vom Netz nehmen, bis bezahlt ist. Vorher sucht Webgut immer das Gespräch, etwa für eine Ratenzahlung. Die Domain bleibt davon unberührt.
- Preisänderungen kündigt Webgut mindestens zwei Monate vorher schriftlich an. Der Kunde kann dann den Vertrag zum Tag der Preisänderung kündigen.
7. Laufzeit und Kündigung
- Die Betreuung beginnt mit dem Start der Website und hat eine Mindestlaufzeit von 6 Monaten. Danach ist sie monatlich zum Monatsende kündbar, schriftlich.
- Beide Seiten können aus wichtigem Grund ohne Frist kündigen, etwa bei rechtswidrigen Inhalten oder wenn der Kunde mehr als zwei Monatsbeiträge im Rückstand ist.
8. Nach dem Vertragsende
- Die Website bleibt bis zum Vertragsende online. Danach bekommt der Kunde auf Wunsch alle Dateien seiner Website und alles Nötige, um die Domain zu einem Anbieter seiner Wahl mitzunehmen, ohne Ablöse.
- Funktionen, die auf Diensten von Webgut laufen, enden mit dem Vertrag. Das sind etwa das Kontaktformular, die Verwaltung, die Terminbuchung und die Besucherstatistik.
- Webgut bewahrt die Dateien noch 30 Tage nach Vertragsende auf und löscht sie dann, soweit keine gesetzliche Pflicht zur Aufbewahrung besteht.
9. Rechte an der Website
- Texte, Fotos, Logo und Domain des Kunden gehören dem Kunden.
- Gestaltung und technisches Grundgerüst hat Webgut erstellt. Der Kunde darf seine Website zeitlich unbegrenzt nutzen und ändern lassen, auch nach dem Vertragsende und auch durch einen anderen Anbieter. Webgut darf das Grundgerüst weiter für andere Websites verwenden.
- Webgut darf die Website als Referenz nennen und zeigen. Der Kunde kann dem jederzeit schriftlich widersprechen.
10. Domain
- Inhaber der Domain ist immer der Kunde. Registriert Webgut eine neue Domain, dann auf den Namen des Kunden. Die Kosten der Domain sind im Monatsbeitrag enthalten.
- Was Webgut an der Domain tun darf, regelt das Dokument „Auftrag und Vollmacht“. Einträge für die E-Mail des Kunden ändert Webgut nur mit seiner Zustimmung.
11. Verfügbarkeit und Fehler
- Webgut sorgt dafür, dass die Website möglichst ständig erreichbar ist. Eine durchgehende Erreichbarkeit kann niemand garantieren, etwa bei Störungen bei Dienstleistern, im Internet oder bei nötigen Wartungen.
- Fehler der Website behebt Webgut während der Betreuung kostenlos und in angemessener Zeit, sobald der Kunde sie meldet.
12. Haftung
- Webgut haftet für Schäden nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Für Personenschäden haftet Webgut nach dem Gesetz.
- Die Haftung für entgangenen Gewinn, Folgeschäden und Schäden aus Ansprüchen Dritter ist ausgeschlossen, soweit das gesetzlich zulässig ist.
- Die Haftung ist pro Jahr mit der Summe begrenzt, die der Kunde in den letzten 12 Monaten an Webgut bezahlt hat, außer bei Vorsatz und Personenschäden.
- Gehen Daten verloren, haftet Webgut nur für den Aufwand, sie aus der letzten Sicherung wiederherzustellen.
- Für Inhalte des Kunden (Punkt 5) und für Ausfälle, die Webgut nicht zu vertreten hat, haftet Webgut nicht.
- Schadenersatzansprüche verjähren in einem Jahr ab Kenntnis von Schaden und Schädiger.
13. Datenschutz
Soweit Webgut für den Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, etwa Anfragen über das Kontaktformular, gilt die Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO, die Teil des Vertrags ist.
14. Änderungen dieser Bedingungen
Änderungen dieser Bedingungen teilt Webgut mindestens zwei Monate vor ihrem Inkrafttreten schriftlich mit. Widerspricht der Kunde nicht bis dahin, gelten sie als angenommen. Auf diese Folge weist Webgut in der Mitteilung hin. Widerspricht der Kunde, gelten die bisherigen Bedingungen weiter, und beide Seiten können zum Inkrafttreten kündigen.
15. Schlussbestimmungen
- Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen und des UN-Kaufrechts.
- Gerichtsstand ist das für 4712 Michaelnbach sachlich zuständige Gericht (Bezirksgericht Grieskirchen oder Landesgericht Wels).
- Ist eine Bestimmung unwirksam, bleiben die übrigen wirksam. An die Stelle der unwirksamen tritt eine wirksame Regelung, die ihrem Zweck am nächsten kommt.